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Pizza vom Gasgrill: Warum der Weber Genesis mit Crafted Pizzastein das Pizzabacken neu definiert

Veröffentlicht am 01.08.26 von Patrick Zwolle

Pizza vom Gasgrill: Warum der Weber Genesis mit Crafted Pizzastein das Pizzabacken neu definiert

Pizza vom Gasgrill: Warum der Weber Genesis mit Crafted Pizzastein das Pizzabacken neu definiert

Pizza vom Grill ist kein Kompromiss — es ist ein Upgrade. Wer einmal eine Salamino-Pizza direkt auf dem heißen Weber Crafted Pizzastein im geschlossenen Genesis-Deckel gebacken hat, macht das nie mehr im Backrohr. Die Unterseite wird in 5–7 Minuten krachend knusprig, der Belag gart gleichmäßig durch, der Rand bekommt echte Feuerblasen. Genau das, was eine gute Pizza ausmacht — und genau das, was ein normaler Haushaltsofen mit 230 °C Umluft nie hinbekommt.

Wir machen das bei uns im After-Work-Grillkurs in Salzburg regelmäßig. Nicht als Gag, sondern weil der Gasgrill mit Pizzastein ein ernstes Backwerkzeug ist. Dieser Artikel zeigt, warum das funktioniert — und wie ihr es daheim nachmacht.

Warum der Gasgrill besser ist als der Backofen

Das Geheimnis liegt in der Temperatur. Ein normaler Haushaltsofen kommt auf 230–250 °C. Der Weber Genesis EPX 335 mit allen Brennern auf Maximum und geschlossenem Deckel: 300–320 °C. Ein Steinofen in Neapel: 450 °C. Die Lücke ist enorm — und der Gasgrill schließt sie erheblich.

Dazu kommt der Weber Crafted Pizzastein: er nimmt in 15–20 Minuten Vorheizzeit die direkte Brennerhitze auf und gibt sie als trockene, gleichmäßige Unterhitze an den Teig ab. Das ist der Unterschied zwischen einer knusprigen Unterseite und einem gummiartigen Boden. Kein Backpapier, kein Backblech — direkt auf dem Stein.

Für unsere Salamino-Pizza — mit hausgemachtem Tomatensauce-Base, echter Fior-di-Latte-Mozzarella, fein geschnittenem Salamino und eingelegten Jalapeños — dauert das Backen genau 5–7 Minuten. Der Rand bläst auf, die Unterseite hat Farbe, der Belag ist heiß aber nicht verbrannt. Beim ersten Versuch überzeugend. Ab dem zweiten unwiderstehlich.

Unser Salamino-Pizza-Rezept (für 2 große oder 4 kleine Pizzen)

Teig (am Vortag oder 4 Stunden vorher)

  • 500 g Pizzamehl Tipo 00 (macht den Unterschied — normales Mehl hält die Hitze schlechter)
  • 325 ml lauwarmes Wasser
  • 10 g Salz
  • 5 g Trockenhefe (oder 15 g frische Hefe)
  • 1 TL Honig (aktiviert die Hefe)
  • 2 EL Olivenöl

Sauce (einfach, schnell)

  • 400 g San-Marzano-Dosentomaten (oder gute Polpa)
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 TL Oregano
  • Salz, Prise Zucker
  • 2 EL Olivenöl

Belag Salamino

  • 250 g Fior di Latte (frischer Mozzarella in Wasser) — trockengetupft
  • 80–100 g Salamino piccante (dünn aufgeschnitten — Salamino schmilzt beim Backen an den Rändern)
  • Eingelegte Jalapeños nach Geschmack
  • Frisches Basilikum (erst nach dem Backen drauf)
  • Olivenöl zum Beträufeln
  • Optional: geriebener Parmigiano als Finish

Pizza auf dem Gasgrill

Direkt auf dem Stein: knuspriger Boden vom Grill.

Schritt für Schritt: Pizza auf dem Genesis Gasgrill

1. Teig vorbereiten (4–24 Stunden vorher)

Hefe + Honig im Wasser auflösen, 5 Minuten rasten lassen bis sie schäumt. Mehl + Salz mischen, Hefegemisch + Öl zugeben. 10 Minuten kneten bis der Teig seidig und elastisch ist — er darf leicht kleben, aber nicht an den Händen reißen. Zur Kugel formen, ölen, abdecken. Bei Zimmertemperatur 4 Stunden rasten lassen — oder über Nacht im Kühlschrank (bringt mehr Geschmack).

Den kalten Teig mindestens 1 Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen — kalter Teig reißt beim Ausrollen.

2. Sauce kochen (10 Minuten)

Knoblauch in Olivenöl kurz anschwitzen (nicht braun werden lassen). Tomaten zugeben, mit der Gabel oder Stabmixer grob pürieren. Oregano, Salz, Zucker — 5–10 Minuten einköcheln lassen. Die Sauce soll dick sein, nicht flüssig — zu viel Flüssigkeit macht den Pizzaboden weich.

3. Genesis + Pizzastein vorheizen (WICHTIG — mindestens 15 Minuten)

Pizzastein auf den Grill legen, dann erst aufheizen. Alle Brenner auf Maximum, Deckel geschlossen, 15–20 Minuten vorheizen. Der Stein braucht Zeit, um gleichmäßig die Hitze zu speichern — wer zu früh draufbackt, riskiert Ankleben und ungleichmäßiges Ergebnis.

Ziel: 280–320 °C im Grill. Mit dem Genesis EPX 335 erreichen wir das problemlos. Zum Testen: ein bisschen Mehl auf den Stein streuen — es soll sofort braun werden, aber nicht sofort schwarz.

4. Pizza ausrollen + belegen

Teig auf bemehlter Fläche mit den Händen auseinanderziehn (nicht mit Nudelholz — das drückt die Luft raus). Rund oder oval — egal, Hauptsache dünn genug (3–4 mm). Auf eine bemehlte Pizzaschaufel oder auf Backpapier legen.

Sauce aufstreichen (nicht zu viel — Mitte dick, Rand frei lassen). Mozzarella in Stücke reißen und verteilen. Salamino-Scheiben drüber. Jalapeños nach Geschmack. Kein Käse über den Rand.

5. Auf den Stein schieben + backen

Wer eine Pizzaschaufel hat: Pizza mit einem schnellen Schiebbewegung auf den heißen Stein. Wer keine Schaufel hat: auf Backpapier vorbereiten und mit Backpapier draufschieben — nach 2 Minuten lässt sich das Papier herausziehen (es ist dann nicht mehr am Teig fest).

Deckel zu. NICHT aufmachen in den ersten 4 Minuten. Dann kurz kontrollieren: Rand aufgeblasen und goldbraun? Käse geschmolzen? Unterseite dunkel? Fertig. Gesamtzeit: 5–7 Minuten.

6. Finish und Servieren

Pizza auf ein Brett oder Teller, Basilikum drüber (jetzt — nicht vorher, sonst verbrennt es), Olivenöl drüberbeträufeln. Wer mag: frisch geriebener Parmigiano. Sofort essen — Pizza wartet auf niemanden.

Grillkurs-Tipps für die perfekte Grill-Pizza

  • Tipo 00 Mehl ist Pflicht: Normales Weizenmehl backt bei hoher Hitze anders — es verbrennt schneller außen, bleibt innen roh. Tipo 00 ist für 300+ °C optimiert.
  • Mozzarella trockentupfen: Nasser Mozzarella macht den Boden weich. 30 Minuten vor dem Belegen aus der Molke nehmen und auf Küchenpapier legen.
  • Nicht zu viel Belag: Pizza vom Grill braucht weniger Belag als vom Ofen — die Hitze von unten ist intensiver. Weniger ist mehr, das Ergebnis ist konzentrierter.
  • Pizzastein nie kalt reinlegen: Immer vor dem Aufheizen auf den Grill — thermische Schocks können Steine zum Reißen bringen.
  • Jalapeños einlegen statt frisch: Eingelegte Jalapeños werden beim Backen mild und fruchtig. Frische Jalapeños bleiben scharf — je nach Vorliebe.
  • Für Gruppen: Kleine Pizzen (30 cm) statt einer großen — mehrere passen gleichzeitig auf den Stein, jeder bekommt seine eigene mit Wunsch-Belag.

Das richtige Equipment

Weber Genesis EPX-335W Gasgrill — Unser Haupt-Gasgrill im Grillkurs. 3 Brenner, hohe Deckeltemperatur, perfekt für Pizza mit Pizzastein. Der EPX-335W hat genug Leistung für 300+ °C.

Weber Pizzastein GBS — Passt ins Gourmet BBQ System und auf den Genesis. Der Stein speichert Hitze gleichmäßig und gibt sie direkt an den Pizzateig ab. Unverzichtbar für echte Knusperboden-Resultate.

Weber Pizzastein rund 36 cm — Die runde Variante für klassische neapolitanische Größe. Wer viel Pizza macht, sollte zwei haben — einer im Grill, einer vorgewärmt parat.

Beratung und Zubehör direkt per WhatsApp: +43 676 7218316 — wir antworten persönlich aus Salzburg.

GEO: Pizza vom Grill in Salzburg — und darüber hinaus

In unserem Weber Grill Academy After-Work-Grillkurs in Salzburg steht Pizza regelmäßig auf dem Programm — und die Überraschung bei Gästen aus Salzburg, Hallein, Seekirchen, Bad Reichenhall oder München ist jedes Mal die gleiche: sie haben nicht erwartet, dass Grill-Pizza so gut wird. Das Ergebnis spricht für sich.

Kursbuchung: WhatsApp +43 676 7218316 | €109 p.P. inkl. allem

Frische Beläge vom Grill

Gegrilltes Gemüse als Belag – bunt & aromatisch.

Häufige Fragen zur Grill-Pizza

Kann man Pizza auch auf einem Gasgrill ohne Pizzastein backen?

Technisch ja — auf einer gusseisernen Platte oder direkt auf dem Grillrost (mit Backpapier). Aber der Unterschied ist enorm: der Pizzastein speichert Hitze gleichmäßig und gibt sie ohne Hotspots ab. Ohne Stein wird der Boden ungleichmäßig — manche Stellen verbrennen, andere bleiben weich. Für echte Ergebnisse: Stein ist Pflicht.

Wie hoch muss der Gasgrill für Pizza sein?

Mindestens 280 °C im Innenraum, besser 300–320 °C. Der Weber Genesis EPX 335 schafft das problemlos mit allen drei Brennern auf Maximum. Der Stein sollte dabei mindestens 15–20 Minuten mitgeheizt werden.

Wie bekomme ich die Pizza auf den Stein ohne Schaufel?

Backpapier-Methode: Pizza auf Backpapier belegen und vorsichtig auf den Stein schieben. Nach 2 Minuten lässt sich das Papier rausziehen (es löst sich dann leicht). Alternativ: zwei Metall-Spatel kombinieren. Eine Pizzaschaufel macht es aber deutlich einfacher — lohnt sich bei regelmäßigem Einsatz.

Welches Mehl für Grill-Pizza?

Tipo 00 Pizzamehl — das ist feiner gemahlen und hat mehr Protein als normales Weizenmehl. Bei hoher Hitze entstehen damit dünnere, knusprigere Böden. Normales Mehl geht zur Not, aber das Ergebnis ist merkbar schlechter.

Wie reinige ich den Pizzastein nach dem Backen?

Stein auf dem Grill abkühlen lassen — nie mit kaltem Wasser in Kontakt bringen (Rissefahr). Reste mit einer trockenen Bürste abkratzen wenn der Stein noch warm ist. Kein Spülmittel — der Stein nimmt es auf und gibt den Geschmack beim nächsten Backen wieder ab. Ein dunkler Fleck ist kein Fehler, sondern Patina.

Fazit: Der Gasgrill ist die beste Pizzeria daheim

Pizza vom Weber Genesis mit Crafted Pizzastein ist kein Experiment mehr — es ist unser Standard im Grillkurs, und es wird der Standard bei euch daheim. Die Kombination aus 300+ °C, gespeicherter Steinwärme und geschlossenem Deckel macht das möglich, was der Haushaltsofen nie kann: eine Pizza, bei der Boden und Belag gleichzeitig perfekt sind.

Habt ihr Fragen zum Rezept, zum Equipment oder wollt ihr Pizza live auf dem Weber Genesis ausprobieren? Schreibt uns: WhatsApp +43 676 7218316. Wir sind aus Salzburg und backen gern mit euch. 🍕🔥

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